Halloween bei vt+p: Nachts im Steuerbüro

 
 

Das kleine Gespenst und die verschwundene Steuererklärung

Was passiert eigentlich nachts in einer Steuerkanzlei, wenn alle längst Feierabend haben? Zwischen alten Belegen, flackernden Bildschirmen und einem ungewöhnlich nervösen Gespenst wartet eine kleine Halloween-Geschichte.


Es ist 23:59 Uhr. In der Kanzlei brennt längst kein Licht mehr. Nur ein kleiner Kürbis auf dem Empfangstresen leuchtet noch.

Plötzlich raschelt es im Aktenschrank.

Ein winziges Gespenst namens Belegbert schwebt zwischen den Ordnern hervor. Er hat ein Problem: Seine Steuererklärung ist verschwunden. Und morgen ist Abgabetermin.

Gemeinsam mit einer freundlichen Bürospinne und einer Fledermaus, die sich für eine ausgesprochen gute Buchhalterin hält, macht er sich auf die Suche.

Dabei entdecken die drei allerlei merkwürdige Dinge: einen Beleg aus dem Jahr 1998, einen Taschenrechner, der anstelle von Zahlen nur noch die schaurigen Worte “Deine Zeit ist abgelaufen!” anzeigt, und eine Schublade mit der Aufschrift „Das machen wir später“.

Dort wartet der eigentliche Schrecken. Ein riesiger Stapel unsortierter Quittungen.

Belegbert wird kreidebleich. Was bei einem Gespenst einiges heißen will.

Am Ende findet sich die Steuererklärung natürlich wieder. Ordentlich abgeheftet. Genau dort, wo sie hingehört.

Und Belegbert lernt: Vor Gespenstern muss man sich nicht fürchten. Vor der eigenen Zettelwirtschaft manchmal schon.

Manche Steuerunterlagen führen ein ziemlich unheimliches Eigenleben.
Gut, wenn jemand den Überblick behält.

Happy Halloween wünscht Dir Dein Team von vt+p!

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